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Coloretto

Es gilt möglichst viele Karten gleicher Farbe zu sammeln, je mehr es sind, desto mehr Punkte gibt es bei der Wertung am Ende eines Durchgangs.

Doch halt, nur drei Farben bringen Pluspunkte, alles andere wird abgezogen, da ist es schon recht blöd, dass es insgesamt sieben Farben gibt. Karten bekommt man nur durch das Aufnehmen einer Auslage von maximal drei Karten. Doch selten beinhaltet so eine Auslage nur eine Farbe, dafür sorgen schon die Mitspieler, da alle Karten offen ausliegen und man so sieht, wer auf welche Farbe steht. Immer wenn man an der Reihe ist, muss man sich entscheiden: eine Auslage nehmen und aus der laufenden Runde aussteigen (so bekommt man vielleicht nur eine Karte aber eben keinen Farbmüll dazu) oder eine unbekannte Karte vom Stapel ziehen und an eine der noch vorhandenen Auslagen anlegen. Könnte man diese Karte selbst gebrauchen, heißt es zittern, bis man wieder dran kommt. Doch wenn sie dann noch liegt, ist sie meist mit Minuspunkten verziert. Es gilt also immer abzuwägen, ob man lieber auf Nummer sicher geht oder doch noch eine Runde zockt - vielleicht hat man ja mal Glück und es kommt sogar ein Joker. Kurz bevor der Nachziehstapel aufgebraucht ist, endet ein Durchgang und es wird gewertet, nach vier Durchgängen steht der Sieger fest.

Coloretto ist ein flottes, glücksbetontes Spiel, das vor allem in voller Besetzung mit fünf Zockern viel Spaß macht und so zu recht auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres ist. (Michael Blumöhr)

Coloretto von Michael Schacht, Abacusspiele, 3-5 Spieler ab 8 Jahre, ca. 6.- Euro (2003)

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